Und der HERR sah, dass es gut war ...
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Diese Realität ist eine aufgezwungene und die Strukturen, die wir zu erforschen Glauben, werden wie Netze über uns gespannt, um unsere eigentliche Lebensform, den Wahnsinn, in Käfige zu sperren. Wahnsinn ist Freiheit. Freiheit ist Betrug.
13.11.07 00:18


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Mehr als Weisheit. Starrheit. Kranke Flecken geben ihre Dienste preis. Im Spiegel der Schönheit und der Leichenstarre duckt sich der Schatten zitternd in Ecken - ihn schleichen zu lassen und Injektionen der Furcht zu verabreichen muss das alleinige Ziel sein, denn : die Flucht ist Königsdisziplin, so schmettert der Feiglinge Chor, so singen die Sägen der Welt, und ihr Kern zerbricht uns in den Händen auch wenn wir weinen und Fliegen zählen im kahlen Erdenraum.
19.4.07 21:17


Und nun ..

Die Totenstarre ist so gut wie beendet. Sie suchen nach neuen Worten ? Noch ein wenig Geduld, wir sind bald wieder für Sie da. Anders als wahrscheinlich erwartet, aber : wir kommen zurück.
19.3.07 19:05


Beckett, Beckett, immer wieder Beckett ...

Versuch eines Monologes

(Kein Bühnenbild. Wenig Licht. Leicht links der Bühnenmitte ein Stuhl auf dem eine Person sitzt. Langes Schweigen.)

Person : Und wenn ich einfach bliebe? Ja, ich weiß, das Glück liegt in der Ferne, so heißt es in Geschichten. Aber was sind denn schon Geschichten? Lügenmärchen, aufgeblasene Halbwahrheiten, die man sich erzählt um sich vorzugaukeln, dass ein besseres Leben möglich sei, irgendwo am anderen Ende der Welt. Die Leute möchten Glauben, dass es Glück und Freiheit gibt, wenn nicht vor ihrer Haustür, dann doch wenigstens hinter den Mauern, die sie in ihrem Leben halten. Sie brauchen es, dieses Geschwätz von der großen und weiten Welt, in der alles so viel besser ist. Die Welt ! Was ist die Welt ! Auch nur ein Käfig. Größer als der Käfig, den man Heimat nennt, ja – aber ein Käfig ! Und das schlimmste : es hausen Menschen drin. Millionen, Milliarden, kein Winkel ist vor ihnen sicher und wo sie gehen und stehn verderben sie mir diese Welt. Ich geb es zu : ich habe nicht gelernt sie zu ertragen. Sie sind .. kein wünschenswerter Umgang und somit ist die Welt kein Ort für mich. Und doch habe ich Träume. Unsinnige Träume. So unsinnig, dass ich mich dafür schämen muss sobald sie mir in den Sinn kommen. Und doch sind sie da ! Sie leben und sind auch mit der rohesten Gewalt nicht tot zu kriegen. Tagsüber kann ich sie im Zaum halten, doch im Schlaf ist jeder Widerstand unmöglich. Dann sehe ich mich selbst hinter die Mauern blicken. Ketten gibt es nicht mehr und die Welt fernab der „Heimat“, sie ist schön. Doch dann heißt es : aufwachen. – Ja, in den ersten Sekunden in denen der Schlaf beginnt aus meinem Körper zu weichen, da kralle ich mich noch an dieser schönen Welt fest, als könnt ich sie herausreißen aus meiner Fantasie und mit hinübernehmen, mit hierher. Doch sie verblasst noch bevor ich wieder ganz im Hier und Jetzt angelangt bin. Und wenn sie verblasst ist wartet schon ein Ort der sich „Heimat“ schimpft auf mich. Die „Heimat“. Was ist die „Heimat“? Was weiß ich .. Doch wenn man mich fragte: Sag, bist du sie nicht leid, diese „Heimat“ und hasst du denn die Mauern nicht, die man um dich gezogen hat seit dem Tag an dem du aus dem Brutkasten gefallen bist? Verfluchst du diesen Ort denn nicht, den du nie verlassen hast, weil du nicht wolltest, weil du nicht wollen konntest, denn es war dir nicht freigestellt zu wählen wo deine Ketten verankert sind… Wenn man mich also fragte – was sollt ich anrdes sagen außer : Ja, Ja und wieder Ja ! Sie widert mich an, diese „Heimat“ und doch kann ich keinen Fuß über die Türschwelle setzen, weil ich wie festgenagelt bin. Doch was macht das aus? Wenn ich es nicht wär, wenn ich mir selbst erlaubte zu gehen wohin mich meine falschen Träume führen : was würde sich denn ändern? Was ist die Welt? Ein großer Käfig! Was ist die Heimat? Ein kahler Kerkerraum. Es gibt keinen Unterschied, nur die Dimensionen variieren. Wohin also gehen? Warum den Träumen nachjagen? Doch am heißesten brennt die eine Frage : warum bleiben ?
24.11.06 23:06


Auf meinen Tränen reitet der Gleichstrom. Ist meine Seele, die ich als Impuls wahrnehmen kann, wenn ich nur ganz genau hinfühle, zur Rettung der Verblödeten verdammt?

Ganz nebenbei : Kann es sein, dass ein elektronischer Schirm gleichzusetzen ist mit einer Seele? Ein lebloser Kasten erzeugt mittels Energie Bilder, die man nicht fassen kann, die aber dennoch da sind. Da gibt es wohl doch Parallelen.
17.8.06 21:34


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