Und der HERR sah, dass es gut war ...
Und der HERR sah, dass es gut war ...



Und der HERR sah, dass es gut war ...

  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


http://myblog.de/messias

Gratis bloggen bei
myblog.de





Detailierte Vorgangsbeschreibung eines Totalausfalls (mit Selbstkritik zwischen den Zeilen)

Die Zeit, wie immer ist es die Zeit, der Mangel daran, die Hektik, die Hetze und Dinge, die nicht funktionieren, obwohl sie es sollten, obwohl sie es m?ssten, obwohl sie DIE PFLICHT H?TTEN und doch weigern sie sich, wie immer. Deshalb f?hrt man einfach los, ohne sich gro? Gedanken zu machen, aber bevor man ans Ziel kommen kann muss man noch einen Tauschhandel abschlie?en, einen einfachen Tauschhandel, der so einfach ist, dass jedes KInd ihn versteht. Man gibt etwas , man bekommt etwas. Doch in der Realit?t sieht die Sache anders aus : man gibt etwas .. und bekommt ein grosses, fettes Nichts, ein symbolisches St?ck Papier, dass in dieser Sekunde keinen Wert haben kann, weil keine Menschenseele da ist, die seinen Wert anerkennen k?nnte. Man sieht rot. Man br?llt. Es sollte alles klappen, es h?tte DIE PFLICHT GEHABT zu funktioneren, denn man selbst muss ja auch funktionieren, immer nur funktionieren, und funktioniert man nicht so wird man gestraft mit Abscheu, Ekel, Missgunst, Verachtung. Wenn man doch selbst seine Pflichten erf?llen MUSS, warum muss dieser ?berm?chtige Apparat, die Maschine, der Tauschpartner es dann nicht? Wieso ? Wieso ? Wieso ? Das Blut schiesst in den Kopf. Man denkt nicht mehr klar. Man schreit, nur noch schreien, denn schreien hilft, schreien macht einen stark, m?chtig, ?BERm?chtig, in dieser Sekunde kann die b?se Welt einem nichts anhaben, denn man ist das schnaubende Unget?m, das br?llende, au?er Kontrolle geratene Monster, dass alle in ihrem innern f?rchten, weil sie es in sich tragen, jeder einzelne von ihnen. Alles andere ist vergessen, das toben nimmt ?berhand und wegen des geheuchtelten Mitgef?hls m?chte man einem Fernsehglotzenden Untermenschen den Sch?del zu Brei dreschen, ein Brei aus Hirnmasse, Blut und Knochensplittern, der in nichts mehr dem menschlichen Gesicht ?hnelt, dass er grade noch war. Sprichw?rtlich : man m?chte der "ganzen dreckigen Welt mit einem brivta aus kalten Stahl das Gesicht zerschneiden", wie Burgess es so sch?n schrieb. Alles muss Krachen man braucht L?rm,L?rm,L?rm, doch dann wird man darauf hingewiesen, dass man sich wie ein Bescheuerter benimmt und das tut weh, weil man weiss,dass es stimmt, aber man m?chte doch so gerne nur ein einziges Mal recht haben mit dieser unb?ndigen Wut, die nie aufh?rt, die sich anh?uft, sich staut und irgendwann hinaus MUSS, sie MUSS, sie MUSS ... dann ist man wieder das dumme Kind, das sich sch?hmt, aber die Schande kann nicht abgewaschen werden und flennen hlift nicht weiter und tr?stende Arme nehmen das Gef?hl nie v?llig von der Seele. Noch ein kurzer Eindruck aus der Vergangenheit dazu, nein zwei, eigentlich zwei, und das Heulen wird unb?ndig und man braucht Zeit Zeit Zeit sich zu beruhigen, diese verfluchte Zeit, verflucht ...
Innerliche TAubheit folgt. Kopfschmerz, ein Leichter. Erleichterung. Etwas Schande, etwas Gl?ck. Die Wut ist weg, vorerst und auch das Fehlverhalten unz?hliger Idioten l?sst mich beinahe kalt. Die Ruhe ist himmlisch und das Gespr?ch ?ber das Geschehene tut gut. Sie versteht mich, ich wei? es, sie versteht mein Innerstes ...

Die Ruhe h?lt an, doch ich weiss : die Wut wird zur?ckkommen. Es ist ein unumst?ssliches Naturgesetz. Ebbe und Flut.
1.11.05 17:50


Werbung


Erz?hl mir eine Geschichte M?dchen und ich versprech', ich werd sie zerschneiden und in mir begraben, tief, ganz tief ...

Alte Strassen rufen alte Erinnerungen hervor. Es ist alles noch garnicht so lange her, und doch ... Mein Kopf spielt mir Streiche, teils reale, teils eingebildete. Ab und zu etwas Wahnsinn, das verleiht doch Exklusivit?t, oder nicht ? Ist Hypochondrie eine Krankheit? ...

Es wird so fr?h dunkel. Freue mich auf die scheintote Landschaft in der Tiefk?hltruhe.
2.11.05 19:27


"Scheitern. Nochmal scheitern. Wieder scheitern. Besser scheitern."
- Good Old Samuel Beckett



Irgendwer liest das hier doch .. Die Zahlen beweisen es. Wenn ihr hier seid, hinterlasst eine Nachricht, damit ich euch wahrnehmen kann. Bitte.
2.11.05 21:26


Das Leben ist ein Handschuh
Ein unsichtbarer Handschuh
Das Leben ist ein Handschuh
Der garnicht existiert

So sch?n Sinnentleert und will mir einfach nicht aus dem Kopf
4.11.05 21:09


Ein Gef?hl, das lange nicht mehr da war, kehrt nun ab und zu zur?ck, abgeschw?cht zwar, aber man erkennt es wieder unter tausenden.
6.11.05 12:24


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung