Und der HERR sah, dass es gut war ...
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Neurosensorische Zuckleichen, ach, welch herrlich individueller Discobeat, ihr wunderbar independent anmutenden Schwarzkopfv?gelchen, ihr Emotionsratten, ihr Tanzteezombies. Schunkeln zur HandyReklame, los ! los ! auf ! auf ! Und IHR, seid ihr anders ? Wann hat diese sogenannte Jugendkultur eigentlich ihre Originalit?t eingeb?sst, B?rger des KraftWerkes, ihr mechanischen Einheitsfr?chte ? Wo bleibe ich dazwischen ? Wo ist mein Schlupfwinkel ? Zwei,Drei,Vier,MehrStromland. Die Misantrophie, die Misantrophie ... "Es ist das Recht der Jugend sich grotesk zu gewanden und trotzdem Stolz wie ein Pfau einherzuschreiten". Dennoch bleibt es dabei. Subkulturen kotzen an. Jugend auch. Menschen ? Auch. Vorsicht, Foto!
Mein Hirn wirkt so verbleit, so voll blei, bleierne Gedanken und Gef?hle, und ich tippe schwerf?llig in diesen funkenden Leierkasten ein, was mein Gro?KleinMittelHirngebilde erbricht, aber hey, was solls. Fickende K?fer ! Jeder Tag ist ein neuer Tag oder eine gute Tat oder verbleites Benzin oder wie oder was. Ich bin der Welt beliebtester Tr?nenauffangbeh?lter, der ?berseelsorger, das Monument des Verst?ndnisses. Ach ja ? Ha Ha ... Ha ? Kinderchen, eure Probleme sind meine Probleme und meine Probleme sind ... meine Probleme ? Ist das jetzt gut oder schlecht ? Christliche N?chstenliebe? Ich w?nschte man h?tte mir dein Bild nicht so ein gebrannt , JE-HO-VAH, alle anderen scheinen unempfindlich gegen?ber dir zu sein, nur ich nicht und dabei leugne ich deine Existenz, du jahrtausendealter Freiheitsfresser, du Gedankensch?nder, du M?chtegernTrostUndHilfeinSchwererStunde ... Viele sagen ich w?re ein Egoist und, k?nnte ich es, w?rde ich beten, dass sie Recht behalten. Ich wei?, dass ich nichts wei?. Ach Schei?e.
2.1.06 01:54


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Jesus hat mich vergewaltigt



Ich habe gerade einen mindestens halbseitigen Eintrag getippt. Mein PC hat ihn gefressen. F?r
immer. Wieder ein Absturz. Musste also die Tastatur verpr?geln. Meine rechte Hand f?hlt sich
warm an, gut durchblutet, kein Anzeichen von Schmerz. Ich h?tte noch mehr auf dieses verschissene
St?ck Plastik einpr?geln sollen. Wie auch immer. Was solls. Die Worte sind rausgekommen, durften
f?r ein paar Minuten Realit?t werden und sind jetzt ins Nirvana eingegangen, wie schon so viele
ihrer Freunde, Bekannten, Verwandten. Ich f?hle noch Wut in mir und ich merke, dass ich gerne
heulen w?rde. Ich lasse es sein. Der Kopf schmerzt leicht und ich empfinde einmal mehr diesen
leichten Hauch von Selbstekel, der sich unter den Gestank der Lustlosigkeit mischt und ihn er-
g?nzt. Wen interessiert es was ich hier tippe ? Niemanden ? Ist das eine Preisfrage ? Diese
bescheuerten Tr?ume, die man sich ab und an selbst einreden will gehen mir mittlerweile auch selbst auf die Nerven.
"Eines Tages findest du jemanden, der das hier gerne liest, dem es gef?llt. Eines Tages wird
dich jemand daf?r bezahlen, dass du schreibst, wird dich entlohnen daf?r wie eine Nutte und du
wirst es gut haben, denn du kannst dem Gedankenfluss den ganzen Tag freien Lauf lassen und wirst
daf?r mit einem sorgenfreien Leben bezahlt, Tag f?r Tag, Stunde um Stunde, Minute um Minute.
Ein Gro?er Jemand wird deine Gedichte m?gen, deine l?cherliches Geschreibsel und dir wird seine
Meinung zwar egal sein, aber das Geld, das wirst du nehmen und mit ihm diskutieren und ihn be-
handeln als verst?nde er etwas von deiner ganz eigenen, ganz Speziellen Sch?pfung, die aber in
Wirklichkeit (und das ist ein Geheiminis) nur f?r dich funktioniert, und selbst das tut sie nicht
immer. Eines Tages wird dich jemand einen K?nstler schimpfen und Menschen werden sich deiner Ge-
danken bedienen und sie herumwirbeln, durch den Fleischwolf drehen, deuten, nachsingen, nach-
ahmen aund auch das wird dir bestenfalls egal sein. Wahrscheinlicher ist, dass sie dich aufregen
werden weil sie deine eigene, spezielle Sch?pfung, die nur dich alleine liebt, misshandeln, miss-
brauchen, vergewaltigen. Aber im Endeffekt (und das ist dir im Grunde deiner inneren Mechanik
v?llig bewusst) wird dir auch das am Arsch vorbeigehen. Die Hauptsache wird sein, dass du etwas
geschafft hast, wovon alle Menschen tr?umen : du hast aus dem einzigen was du zumindest ansatz-
weise beherrscht deine t?gliche Arbeit gemacht. Sowas k?nnte man schon beinahe Gl?ck nennen, ja.
Und er tippte gl?cklich und zufrieden bis an sein seeliges Ende." - Alles Bl?dsinn. Deine kleine
Welt funktioniert nur f?r dich allein, alles was du schreibst hat nur f?r dich eine gewisse, kurz
weilige Sch?nheit und selbst die vergeht, zerf?llt, verwest schneller und schneller. Du wirst
immer ein K?nstler sein, ja, und dein gr??ter Bewunderer und dein gr??ter Kritiker und dein
gr??ter Feind. So ging es allen Schreibern, ob nun ber?hmt oder unber?hmt. Die sogenannte
"literarische Qualit?t" eines Werkes z?hlt nichts, sie z?hlt nichts, weil es sie nicht gibt. Alles ist so erschreckend subjektiv, dass eine Erkenntnis unvermeidlich ist : selbst die gr??ten Autoren, Dichter, Scheiberlinge, Komponisten, Maler und was sich sonst noch alles K?nstler nennt
bekamen ihren Ruhm zuf?llig zugesprochen. Verkettungen von Zuf?llen. Zur rechten Zeit am rechten Ort. Gl?ck. Beziehungen. Was auch immer. Wie viele Mozarts sind elendig verhungert, wieviele Shakespeares wurden eingekerkert, wie viele Kafkas sind in ihrem B?ro, an ihrem Leben, verendet wie krankes Vieh. Klar ist : man darf nur auf seine eigenen g?nstgen Umst?nde hoffen. Der Gott Zufall bestimmt alles bis ins kleinste Detail, er sitzt auf dem Thron der Welt, eine fette, unansehnliche, warzen?bers?hte Kr?te. Was man f?r Kunst h?lt wird zu Scheisse erkl?rt, was man f?r Scheisse hielt wird in den Olymp gelobt. Nur eine Wahrheit, die vielleicht doch keine Wahrheit ist, denn schlie?lich z?hlt jede Meinung, bleibt bestehen : kein Werk ist besser oder schlechter als das andere. (Oder doch?) Jeder ist ein K?nstler. (Oder vielleicht auch nicht?) Niemand ist K?nstler. (Vielleicht doch.) Und niemand auf diesem Planeten besitzt einen Absolutheitsanspruch ... All diese Worte, S?tze, Gedanken sind, wie k?nnte es auch anders sein, zutiefst widerlegbar. Fangen wir an.

4.1.06 01:17


Schrei Schizophrener Apachen kondensiert den Freiwillen der Supermarktm?chte im Halbleib der Kulturen. Gefressen werden oder gefressen werden oder fressen ? Weinerlich, zur?ckgeblieben, ich beobachte den Wahnsinn in mir von au?en, wie durch ein Fenster durch das ab und zu der Gestank des Irrsinns dringt. Kleebl?tter, Mordgel?ste, Schrankenwesen, all das ber?hrt nicht (oder doch), weil es unantastbar daherspaziert, mit Pfauenfedern vollgeschissen, dass einem die Lust vergehen k?nnte bis zum j?ngsten Tag. Nur so, und nur so, kann es gelingen, auf eine Art und Weise die man ?berspringen m?chte und nicht ansehen kann, weil sonst die ?belkeit am Steuer der Vernunft und des klaren Denkens reisst. Weltenwahn, was ist schon Realit?t, konstruiert bis in die Details, auswechselbar, zum kippen verdammt. Reibungsfreie Reibungsabl?ufe und Unentschlossene Menschenvergolder, sie alle trinken von einem Leib, der mir zu geh?ren scheint, aber alles, alle ist Schein und doch wieder Nichts und alles ist Nichts und doch wieder alles und so weiter und so weiter. Man kennt das alte lied, kakophonische Z?ge besitzt es zu Hauf, ebenso mein Mittelhirn, oder Gro?hirn, oder Nachhirn oder endoplasmatisches Retikulum Rektum Rektor Rex Regis Reaktor. Lama. Wer das nicht an der meisten Heldenhaftigkeit erblassen l?sst ist keiner von uns und schon lange kein TEil von mir und erst recht nicht das Teil an sich. Applaus ! Applaus ! Hervorgerufen werden Masturbationswahnsinnsfantasien durch wendl?ndische Alraunen. Verstrickt. Verp?nt. Verheiratet. Abhacken nichts als Abhacken, Herr M-e-i-w-e-s, das Regime ist hier, in einem Worddokument. Die Welt hat sich ganz heimlich still und leise in einen K?fig aus Scheinfreiheiten gewandelt. Dies ist unsere Zeit. Dies ist unser Metier. Dies ist unser Wille. Der Mensch kann nicht wollen was er will, nur tun was er will, bestenfalls. Wir alle sind mechanische Anh?ufungen von Zellen, kultivierter Glibber, Rotz als Kr?nung der Sch?pfung, das herrliche Leben einer Am?be bleibet uns auf ewig versagt, Amen. Politisch ist das nicht nur sehr strukturbed?rftig und w?lzbar bis ins hinterste Loch. Z?h. Braun. Eine Pampe aus Wahnwitzigkeiten und Scheinintelektualit?t. Es macht nichts aus. Es ?ndert nichts. Es ist einfach da. F?r den Bruchteil einer Sekunde.Dies ist das h?chtse von dem zu Tr?umen noch erlaubt ist.
5.1.06 14:46


Ein W?stenschiff wird kommen. Es besiegelt die geistige Blendung meiner
ureigenen Generation und verschm?ht, tobend und taumelnd, die Dinge
derer ich harre. Sandh?gel fressen sich durch den Hypothalamus gottgleicher Elfenm?tter w?hrend Sonnenstrahlen, die Herren deiner Augenh?hlen, schreikrampfgebadet, st?hnend wie Geb?rende, ihre Gesichter beschmutzen. Ich rieche das Blut, Pulver, ein Nebel der hinaufschwebt zu den Gipfeln der kreischenden Gebirge. Trostlosigkeit, Leere, all dies verzehrt letzte Worte und triumphiert dann, in Erde gebadet, in Maulwurfsh?gel getauft, wie elektrische Impulskadaver.

Kleine Tode, oh HERR, g?ben anderen Frieden. Mir sind sie, trotz aller
Gebete, gleichg?ltig, wie die Opferl?mmer, die du der Menschheit ins
Gro?hirn getackert hast, einem r?udigen Asphaltk?ter gleich. Warum, warum hast du mich verlassen ? Ein Schweigen senkt sich hinab in die teerschwangere Grube. Nur ein paar Pendelbewegungen, dann erreicht es sein Ziel, in einen Waidenkorb gebettet. Die nackte Haut des Verrats zieht sich enger um meine Kehle. Wahrlich, die letzten Meter scheinen
in Endloschleife dahinzuflie?en. H?mmernd vegetieren die Bilder hinter
meinen Linsen bis die Tr?nen von alleine den Sch?delkern bev?lkern, ihn auff?llen, ihn ?berf?llen, oh mein urintropfender, Legasthenie verspritzender ?bermensch.

Aufgebahrt wie die Mumie einer Jahrtausende alten Tunte sitze ich vor dir. Und schweige. Und verrechne erneut. Und traumwandele im Gest?ber. Und verlasse heilige Ozeane. Und schweige.
7.1.06 23:56


Fabel

Ein Maulwurf grub sich durch ein steiniges Gebirge. Auf dem Weg traf er auf einen halb gefressenen Leichnam, der gerade Skat mit ein paar Maden spielte. Voller Entsetzen fragte der Maulwurf den Leichnam "Wie kannst du mit jenen seelenruhig Karten spielen, wo du doch wei?t, dass sie es sind, die dich St?ck f?r St?ck auffressen, verdauen und ausschei?en werden?" Der Leichnam aber drehte den Kopf, ein leichtes L?cheln auf den Lippen. In seinen Augen meinte der Maulwurf einen Hauch von Verst?ndnis warzunehmen. Die Antwort des Toten auf die frage des Tieres war simpel : "Was, mein Freund, habe ich f?r eine andere Wahl? Sie sind die einzigen Freunde, die ich noch habe."
8.1.06 15:32


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