Und der HERR sah, dass es gut war ...
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Ein Haufen Papier, ein ganzer Blätterwald, in dem auf Plackerei immer nur Plackerei folgt. Ein Gefühl von Verlorenheit, dass tief im Brustkorb verankert ist und dessen Widerhaken ab und zu kleine, aber dennoch brennende Wunden ins Fleisch reißen. Ein klarer Himmer, der von vier Linien begrenzt wird. Eine weiße Wand, ein Gefängnishof, ein Gedanke, der den nächsten Gedanken aus der Tiefe heraufzieht und so weiter. Ein ewiges Karussell. Ein großes, immer spürbares Denken. Ein täglich wiederkehrendes Bereuen alter, längst vergessener Fehler. Ein stummer Freund. Ein weiterer Tag ohnen eine Zeile. Ein Gewissen, dass nie Ruhe gibt. Eine Strafe, die man sich selbst immer wieder auferlegt, vielleicht für den Rest des Lebens, ohne dass auch nur ein Mensch auf Erden danach verlangt. Eine Leerlaufhandlung. Ein Leid. Ein großes Ausblenden. Eine weitere Plackerei, ein weiterer Stapel Papier.
4.5.06 19:15


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Wer auch immer das hier liest : hinterlasst ab und zu mal eine Nachricht. Wäre nett.
6.5.06 14:47


Übersetzungsarbeit ...

I Met A Genius

Ich habe heute,als ich im Zug unterwegs war,
ein Genie kennengelernt.
Er war ungefähr 6 Jahre alt
Und saß neben mir.
Und als der Zug dann die Küste entlangfuhr
Sahen wir den Ozean.
Und er sah mich an
Und sagte :
"Er ist nicht schön."
13.5.06 13:35


Traum I

Wir waren gezwungen im großen Krieg zu kämpfen, es muss der erste gewesen sein. Die Helme wurden modifiziert um uns vor Kugeln zu schützen. Ich hörte als einziger das Zischen der Senfgasgranate, gab einen Warnruf von mir und rannte. Als der gelbe Nebel sich ausbreitete war ich schon aus der Stadt heraus, jenseits der Tore, wo eine Art Frühlingsfest veranstaltet wurde. Ich war geflohen, doch ich schämte mich nicht. Da war nur die Angst, man könnte mich entdecken, erkennen, melden.

Am nächsten Tag sah ich meine Freunde wieder. Aus ihren Augen konnte man den Vorwurf lesen, aber wenige sprachen ihn aus. Viele waren vernarbt, ein blonder Kerl ganz besonders, einigen Mädchen fehlten Haare, durch die Lautsprecher des Gebäudes drangen apokalyptische Prophezeihungen an mein Ohr, Unterricht wurde an grünen Metalltischen abgehalten, im Flur, der jetzt einer Halle glich.

Warum war keiner außer mir losgerannt?

... ihr Gesicht war so vernarbt, ihre Stimme tief und unmenschlich, sie machte mir Angst, absichtlich, aber nur ihre Stimme war verstellt, ihr Gesicht war grausame Wirklichkeit.
15.5.06 10:12





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